Regierungskoalition in Niedersachsen fordert Hochschulen zu Zwangsexmatrikulationen auf

Politiker*innen von CDU und FDP in Niedersachsen fordern die niedersächsischen Hochschulen auf, ihre Prüfungsordnungen so zu ändern, dass Zwangsexmatrikulationen möglich sind. Laut FDP-Wissenschaftspolitikerin Almuth von Below-Neufeldt könnte die Regelung aus Bayern Vorbild sein. „Hier gilt die Regelstudienzeit plus zwei weitere Semester. Danach gibt es noch zwei Chancen, die erforderliche Prüfung zu absolvieren. Wenn diese nicht abgelegt oder bestanden wird, droht die Exmatrikulation“, so von Below-Neufeldt. „Wir sollten prüfen, ob das bayerische Modell auch für uns in Niedersachsen in Frage kommt.“

Die aktuellen Fälle zeigten, dass Langzeitstudiengebühren keine Wirkung hätten, meint die wissenschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion. „In Bayern gibt es statt der Langzeitstudiengebühren schärfere Regelungen zur Regelstudienzeit. Das könnte auch bei uns im Land der bessere Weg sein.“

Das es sich bei dem von ihr beschriebenen Fall um wenige Einzelfälle handelt ignoriert von Below-Neufeldt scheinbar und argumentiert, dass Langzeitstudent*innen zu Zeiten der doppelten Abiturjahrgänge kostbare Studienplätze wegnehmen. Welche Folgen Zwangsexmatrikulationen für die Betroffenen und die Gesellschaft haben, wird wie immer ausgeblendet.

Studierende egal in welchem Studiengang dürfen sich nicht gegeneinander ausspielen lassen, deshalb beteiligt euch an unserer E-Petition. Denn nur gemeinsam haben wir die Chance das Bildungssystem ein wenig sozialer zu gestalten!

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